Vor mehr als 150 Jahren, kurz vor seinem Tod, gab König Wilhelm I. von Württemberg  den königlichen Forstdirektionen im Land einen außergewöhnlichen Pflanzauftrag, dessen Vorbereitung, Umsetzung und Ergebnisvielfalt seinesgleichen in der Geschichte sucht.

Mitte des 19.Jahrhunderts war die Entdeckung der riesigen Mammutbäume in Nordamerika eine große Sensation, die König Wilhelm I. als ausgewiesener Naturliebhaber zum Anlass nahm, sich direkt aus Kalifornien Samen dieser Giganten liefern und Tausende Jungpflanzen der exotischen Baumart im Kalthaus der heutigen Wilhelma in Stuttgart aufziehen zu lassen. Zu dieser Zeit wurden diese Baumriesen in Württemberg als Wellingtonie bezeichnet.

Die Jungpflanzen wurden anschließend systematisch an exponierten Standorten in den königlichen Wäldern und in zahlreichen Schlossgärten und Parkanlagen Württembergs angepflanzt.

Die Jubiläumsschrift „Die Giganten des Königs – 150 Jahre Wellingtonien in Württemberg“ erschien als e-Book (ISBN: 978-3-7368-1417-2) – Informationen zum e-Book. Diese soll die Geschichte dieser eindrucksvollen Initiative des Königs Wilhelm I. von Württemberg beschreiben und insbesondere die Vielfalt und Schönheit der 132 verbliebenen Standorte dieser “Wilhelma-Saat” in ganz Württemberg, verteilt von Nord-Württemberg bis zum Bodensee, darstellen.

Eine englische Edition des e-Books ist kürzlich erschienen – „The King William Giants – Giant Sequoias in Wurttemberg“ (ISBN: 978-3-7438-1064-8) – Informationen zur englischen Edition.